Durchsuche 23 Inseln nach Stimmung, Saison, Sprache oder Nachhaltigkeit.

Die Gewürzinsel — Muskatnusshaine, Unterwasserskulpturen und der beste Fish Fry der Karibik.
Grenada — die „Gewürzinsel” — ist eine kleine Vulkaninsel am südlichen Ende der Windward-Kette, berühmt für ihre Muskatnuss-, Macis- und Nelkenproduktion, einen Unterwasser-Skulpturenpark vor der Westküste und eine Kette hufeisenförmiger Strände, angeführt vom Grand Anse. Die Hauptstadt St. George's gehört zu den hübschesten Hafenstädten der Karibik: pastellfarbene Häuser klettern in Terrassen rund um die Carenage-Promenade. Zur Insel gehören außerdem die kleineren Schwesterinseln Carriacou und Petite Martinique — entspannte Segelparadiese mit ganz eigenem Charakter.
Grenada ist deutlich weniger touristisch erschlossen als Barbados oder Saint Lucia und richtet sich eher an Individualreisende, Taucher, Segler und Genießer als an klassische Pauschalurlauber. Gewürzgüter, Rumdestillerien (River Antoine läuft noch mit einem 200 Jahre alten Wasserrad) und Schokoladenmanufakturen, die Kakao aus den Belmont- und Diamond-Plantagen verarbeiten, bilden das kulturtouristische Rückgrat. Der jährliche Karneval im August („Spicemas”) ist ein Höhepunkt im Inselkalender.
Kurzantwort
7-Tages-Budget (Mittelklasse)
$1,800
USD · ~$257/Tag
Beste Monate
Januar–Mai
| Kategorie | Unterkunft | Verpflegung | Transport | Aktivitäten |
|---|---|---|---|---|
| Sparsam | $45–80 | $20–35 | $8–20 | $15–30 |
| Mittelklasse | $150–250 | $45–70 | $25–45 | $40–70 |
| Luxus | $500–1,200+ | $100–200 | $50–100 | $80–250 |
Alle Preise in USD. Pro Person und Tag, sofern nicht anders angegeben.
Januar–Mai
Trockenzeit mit sehr geringem Hurrikanrisiko — Grenada liegt am südlichen Rand des Hurrikangürtels und wird weit seltener getroffen als die nördlicheren Inseln.
Hauptflughafen
GND — Maurice Bishop International
Typische Direktflüge ab
Den Anbau von Muskatnuss und Gewürzen (die Muskatnuss ziert die Nationalflagge), den Underwater Sculpture Park (der erste seiner Art weltweit, geschaffen von Jason deCaires Taylor), den Grand Anse Beach und den Spicemas-Karneval im August. River-Antoine- und Westerhall-Rum sowie handgefertigte Schokolade vom Belmont Estate sind die Aushängeschilder. Der Hafen von St. George's ist ein Postkartenmotiv.
Öffentliche Busse — geteilte Minivans — sind günstig und bedienen flexibel die Süd- und Ostküstenrouten. Die meisten Besucher kombinieren Taxis mit einem Mietwagen (45 bis 70 US-Dollar pro Tag); es gilt Linksverkehr, und beim Mietwagenschalter wird eine örtliche Fahrerlaubnis ausgestellt. Die Straßen sind bergig, aber gut zu bewältigen.
Im karibischen Vergleich moderat. Mit Gästehäusern und Bussen kommen Backpacker auf 80 bis 120 US-Dollar pro Tag. Mittelklasse-Aufenthalte in Grand Anse liegen bei 150 bis 250 US-Dollar pro Nacht. Die wenigen Luxushäuser (Silversands, Spice Island Beach Resort, Calabash) bewegen sich zwischen 500 und über 1.200 US-Dollar pro Nacht. Lokales Essen ist günstig, Restaurantpreise in den Resorts entsprechen US-Niveau.
Januar bis Mai bringt trockenes, sonniges Wetter und ein dank der südlichen Lage extrem niedriges Hurrikanrisiko. Der August ist Regenzeit, ist aber zugleich Zeit des Spicemas-Karnevals, der viele Diasporareisende anzieht. September und Oktober sind die regenreichsten Monate. Dezember ist trocken, dafür aber voll und teuer.
Fünf bis sieben Tage funktionieren bestens: zwei bis drei Tage rund um Grand Anse für Strände und Tauchgänge am Skulpturenpark, ein bis zwei Tage im Landesinneren (Annandale Falls, Grand Etang Lake, Gewürzplantagen) sowie ein bis zwei Tage für St. George's und einen Segeltrip. Wer ruhigere Tage auf der Schwesterinsel Carriacou anhängen möchte, sollte zwei bis drei Tage zusätzlich einplanen.
Ja — Grenada zählt zu den Inseln der östlichen Karibik mit besonders niedriger Gewaltkriminalität. Kleinkriminalität kann in St. George's und an unbeaufsichtigten Stränden vorkommen. Übliche Vorsicht nach Einbruch der Dunkelheit reicht aus. Seit Jahren hat es keine nennenswerten Vorfälle gegen Touristen gegeben.
Für Gewürze (allen voran Muskatnuss, die auf der Nationalflagge prangt), den Underwater Sculpture Park, das Segelrevier der Grenadinen, den Spicemas-Karneval im August sowie für handgemachte Schokolade und Rum. Außerdem ist Grenada die einzige Insel, auf der man in eine 200 Jahre alte Rumdestillerie fahren und einem hölzernen Wasserrad bei der Arbeit zusehen kann.
Nicht zwingend. Öffentliche Minivans bedienen alle Hauptrouten für etwa einen US-Dollar, Taxis sind weit verbreitet. Ein Mietwagen (45 bis 70 US-Dollar pro Tag) lohnt sich, wenn man die Ostküste und das Hinterland eigenständig erkunden möchte. Die Südküste, wo die meisten Hotels liegen, ist auch ohne Auto gut angebunden.
Ausgewählte Tools für Ihre Insel-Auszeit. Wir erhalten möglicherweise eine Provision ohne Mehrkosten für Sie.
Ausgewählte lokale Anbieter für Ihre Reise.

Von Maya Charles — Caribbean Travel Editor
Zuletzt aktualisiert: 8. April 2026