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Die Naturinsel — kochende Seen, 365 Flüsse und die letzte unberührte Grenze der Karibik.
Dominica — nicht zu verwechseln mit der Dominikanischen Republik — ist „The Nature Island”, ein wilder, gebirgiger Vulkanstreifen zwischen Martinique und Guadeloupe, mit 365 Flüssen, dem weltweit zweitgrößten heißen See (dem Boiling Lake), dem Waitukubuli National Trail entlang des Inselgrats und dem einzigen verbliebenen Territorium der Kalinago (Kariben) in der Karibik. Für karibische Verhältnisse gibt es kaum Strände, und All-inclusive-Resorts fehlen weitgehend — Dominica ist eine Insel für Wanderer, Taucher, Ökotouristen und alle, die Landschaft über Pool stellen.
Die Insel wurde 2017 von Hurrikan Maria direkt getroffen und seither unter dem ausdrücklichen Leitbild einer „klimaresilienten Nation” wiederaufgebaut, samt neuer geothermischer Energie-Infrastruktur. Die Atmosphäre ist unprätentiös und freundlich; in Roseau legen zwar Kreuzfahrtschiffe an, ansonsten liegt die Insel aber außerhalb des Pauschaltourismus-Radars.
Kurzantwort
7-Tages-Budget (Mittelklasse)
$1,500
USD · ~$214/Tag
Beste Monate
Februar–Mai
| Kategorie | Unterkunft | Verpflegung | Transport | Aktivitäten |
|---|---|---|---|---|
| Sparsam | $40–75 | $20–35 | $10–20 | $15–35 |
| Mittelklasse | $130–220 | $40–65 | $25–50 | $40–80 |
| Luxus | $400–1,500+ | $90–180 | $50–100 | $80–200 |
Alle Preise in USD. Pro Person und Tag, sofern nicht anders angegeben.
Februar–Mai
Dominica ist bekannt für reichlich Regen — keine andere Karibikinsel bekommt so viel Niederschlag pro Jahr. Selbst die Hauptzeit der Trockenheit ist feuchter als auf den Nachbarinseln, doch Wanderwege sind passierbar und Flussquerungen sicher.
Hauptflughafen
DOM — Douglas-Charles International (Ostküste)
Typische Direktflüge ab
Den Boiling Lake, den Waitukubuli National Trail (185 Kilometer in 14 Etappen), das Schnorchelrevier Champagne Reef, das Kalinago-Territorium, geothermische heiße Quellen in Wotten Waven und Trafalgar sowie das World Creole Music Festival Ende Oktober. Das Carib Indian Reserve ist das letzte durchgehend bewohnte indigene Territorium der östlichen Karibik.
Öffentliche Minibusse bedienen die Hauptrouten ab Roseau und Portsmouth zu niedrigen Preisen. Ein Mietwagen (50 bis 80 US-Dollar pro Tag) ist für den Zugang zu den Wanderwegen nützlich, allerdings sind die Straßen extrem kurvig und steil. Viele Besucher engagieren für ihren Aufenthalt einen Fahrer-Guide für 80 bis 150 US-Dollar pro Tag, vor allem fürs Wandern.
Nein — eine der günstigsten Inseln der östlichen Karibik. Backpacker kommen mit 70 bis 110 US-Dollar pro Tag aus. Mittelklasse-Aufenthalte liegen bei 130 bis 220 US-Dollar pro Nacht. Ausnahme ist das kleine High-End-Segment rund um Secret Bay, wo Pool-Villen ab etwa 1.500 US-Dollar pro Nacht starten. Essen und Minibustransport sind für karibische Verhältnisse sehr günstig.
Februar bis Mai. Dominica ist die regenreichste Insel der östlichen Karibik, selbst die Hauptzeit der Trockenheit ist grüner und feuchter als bei den Nachbarn. Das Hurrikanrisiko ist von September bis Oktober am höchsten — Hurrikan Maria (2017) richtete katastrophale Schäden an. Späterer Mai und früher Juni sind exzellente Übergangsmonate.
Mindestens fünf bis sieben Tage. Du brauchst ein bis zwei Tage für Trafalgar Falls und die heißen Quellen von Wotten Waven, einen ganzen Tag (zehn bis zwölf Stunden Wanderung) für den Boiling Lake sowie Zeit für Champagne Reef, das Kalinago-Territorium und den Norden rund um Cabrits und Portsmouth. Ambitionierte Wanderer verbringen zehn bis vierzehn Tage auf dem Waitukubuli Trail.
Ja — Dominica gehört zu den sichereren östlichen Karibikinseln mit geringer Gewaltkriminalität. Die größeren Risiken lauern auf den Wegen: Sturzfluten an Flussquerungen und Witterungsrisiken auf der Boiling-Lake-Wanderung. Prüfe stets das Wetter und nimm für die anspruchsvolleren Touren einen Guide — auf dem Boiling-Lake-Trail kam es über die Jahre mehrfach zu Todesfällen.
Für den Boiling Lake, den Waitukubuli National Trail, Dörfer mit heißen Quellen, das Kalinago-Territorium und ein explizites „Nature Island”-Profil als Ökoreiseziel. Es gibt kaum All-inclusives und außerhalb Roseaus selbst praktisch keinen Kreuzfahrt-Souvenirhandel. Das World Creole Music Festival im Oktober ist der jährliche kulturelle Anker.
Nützlich, aber nicht zwingend. Die Straßen sind sehr kurvig und steil — viele Reisende empfinden es als entspannter, für 80 bis 150 US-Dollar pro Tag einen Fahrer-Guide zu engagieren, vor allem beim Wandern. Wer volle Unabhängigkeit will, mietet einen Wagen (50 bis 80 US-Dollar pro Tag). Der Flughafen an der Ostküste bedeutet zusätzlich einen weiteren Transfer, den man einplanen sollte.
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Von Maya Charles — Caribbean Travel Editor
Zuletzt aktualisiert: 8. April 2026