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33 Strände, keine Hochhäuser und das bestgehütete Luxusgeheimnis der Karibik.
Anguilla ist ein ruhiges, flaches, unaufdringliches britisches Überseegebiet direkt nördlich von St. Martin. Die Insel ist 26 Kilometer lang und 5 Kilometer breit, mit rund 16.000 Einwohnern und 33 benannten Stränden — keiner überlaufen, einige (Shoal Bay East, Rendezvous Bay, Meads Bay) zählen regelmäßig zu den besten der Welt. Es gibt keinen großen Flughafen, keinen Kreuzfahrthafen und keine Hochhaushotels.
Das Tourismusmodell der Insel ist kompromisslos exklusiv und gehoben: Cap Juluca, Four Seasons Resort and Residences, Aurora, Malliouhana sowie eine Reihe von Villa-Vermietungen tragen die Strategie. Die Restaurantszene ist für die Inselgröße eine der ernsthaftesten in der Karibik, mit mehreren Häusern von regionalem Renommee (Veya, Blanchards, Tasty's). St. Martin/Sint Maarten liegt 11 Kilometer südlich und ist die wichtigste Flugverbindung.
Kurzantwort
7-Tages-Budget (Mittelklasse)
$3,500
USD · ~$500/Tag
Beste Monate
Dezember–April
| Kategorie | Unterkunft | Verpflegung | Transport | Aktivitäten |
|---|---|---|---|---|
| Sparsam | $120–200 (sehr begrenzt) | $35–60 | $20–40 | $30–60 |
| Mittelklasse | $400–700 | $80–130 | $50–90 | $80–150 |
| Luxus | $1,000–5,000+ | $150–400 | $100–200 | $120–400 |
Alle Preise in USD. Pro Person und Tag, sofern nicht anders angegeben.
Dezember–April
Hauptsaison der Trockenzeit. Mai und Juni sind preislich exzellente Übergangsmonate. Juni bis November ist Hurrikansaison; Anguilla wurde 2017 von Irma schwer getroffen, war 2020 aber vollständig wiederaufgebaut.
Hauptflughafen
AXA — Clayton J. Lloyd International
Typische Direktflüge ab
Die Strände Shoal Bay East und Rendezvous Bay, Cap Juluca, Four Seasons, Aurora, eine für die Inselgröße bemerkenswerte Restaurantszene (Veya, Blanchards, Tasty's, Hibernia), die Bootsrennen am Anguilla Day (30. Mai) und das Moonsplash-Musikfestival (März).
Ein Mietwagen (55 bis 80 US-Dollar pro Tag; Linksverkehr, örtliche Fahrerlaubnis bei Abholung) ist Standard. Die Insel ist klein genug, dass die Entfernungen kurz sind. Taxis sind weit verbreitet, aber teuer — ein Flughafentransfer kostet je nach Ziel 25 bis 40 US-Dollar.
Ja — am absoluten oberen Ende des Karibik-Preisspektrums, vergleichbar mit St. Barths oder Mustique. Budget-Optionen gibt es kaum. Mittelklasse-Aufenthalte starten bei 400 bis 500 US-Dollar pro Nacht; das High-End (Cap Juluca, Four Seasons, Aurora) bewegt sich zwischen 1.500 und 5.000 US-Dollar pro Nacht. Restaurants liegen auf vergleichbarem Niveau — ein Abendessen bei Veya oder Blanchards ist ein 200-US-Dollar-pro-Person-Abend.
Dezember bis April für die trockene, kühlere Saison. Mai und Juni sind exzellente Übergangsmonate mit niedrigeren Raten. Juni bis November ist Hurrikansaison mit Höhepunkt August bis Oktober — Anguilla wurde 2017 von Irma dem Erdboden gleichgemacht, der Wiederaufbau ist abgeschlossen, viele Boutique-Hotels schließen jedoch von Ende August bis Ende Oktober.
Vier bis sieben Tage passen zum Rhythmus der Insel. Reiz und Programm bestehen darin, an jedem Tag einen anderen Strand zu testen, sich durch die Restaurantliste zu arbeiten und sonst kaum etwas zu tun. Tagesausflüge nach St. Martin und St. Barths sind vom Fährhafen Blowing Point aus problemlos machbar.
Ja — eines der sichersten Karibikziele. Verbrechen gegen Besucher sind selten; die kleine Bevölkerung und das gehobene Besucherprofil halten die Insel gut überwacht. Übliche Vorsicht bei unbeaufsichtigten Wertsachen am Strand ist angebracht. Nachtleben-Kriminalität spielt praktisch keine Rolle.
Für die Strände Shoal Bay East und Rendezvous Bay, eine exklusive High-End-Resortszene (Cap Juluca, Four Seasons, Aurora, Malliouhana), eine für die Inselgröße bemerkenswert ernsthafte Restaurantkultur, die Bootsrennen am Anguilla Day und das Moonsplash-Musikfestival. Die Insel pflegt seit Jahrzehnten bewusst eine zurückhaltende, kleinvolumige Tourismusmarke.
Ja, empfehlenswert. Die Insel ist zu weitläufig, um zwischen Stränden und Restaurants zu Fuß zu wechseln, und Taxis sind mit 25 bis 40 US-Dollar pro Fahrt teuer. Ein Mietwagen (55 bis 80 US-Dollar pro Tag) öffnet die ganze Insel, der Verkehr ist gering und die Straßen sind unkompliziert. Die örtliche Fahrerlaubnis wird beim Mietwagenschalter ausgestellt.
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Von Maya Charles — Caribbean Travel Editor
Zuletzt aktualisiert: 13. April 2026